Der Morgen als Weichensteller
Wie der Morgen beginnt, beeinflusst in hohem Maße, wie der Rest des Tages verläuft. Das ist keine Motivationsguru-Weisheit, sondern durch Forschung belegte Realität. Unsere kognitive Kapazität und Entschlusskraft ist morgens am höchsten. Wer diese Zeit klug nutzt, hat mehr Energie für das, was wirklich wichtig ist.
Was die Forschung sagt
Studien zur Chronobiologie zeigen: Die meisten Menschen erleben ihre höchste kognitive Leistungsfähigkeit in den ersten zwei bis drei Stunden nach dem Aufwachen, wenn sie ausreichend geschlafen haben. Diese Stunden für die wichtigsten und anspruchsvollsten Aufgaben des Tages zu nutzen, ist die effektivste Produktivitätsstrategie, die man verfolgen kann.
Was wirklich hilft: Bewegung und kein Smartphone
Zwei Gewohnheiten, die fast alle hochproduktiven Selbstständigen teilen: Morgens kein Smartphone in den ersten 30 bis 60 Minuten. Und irgendeine Form von Bewegung, ob Laufen, Radfahren oder Yoga. Bewegung erhöht den Serotoninspiegel und verbessert die Konzentration messbar. Das Smartphone abzulegen verhindert, dass man den Morgen reagierend statt agierend beginnt.
Die Fahrt ins Coworking als Morgenritual
Viele CoworkingNRW-Members beschreiben den Weg ins Coworking als wertvollen Teil ihrer Morgenroutine. Die kurze Fahrradfahrt oder der Spaziergang ist Bewegung und mentale Vorbereitung zugleich. Man kommt an und ist bereit. Das ist ein Vorteil gegenüber dem Homeoffice, bei dem der Weg vom Schlafzimmer zum Schreibtisch zu kurz ist, um den Kopf wirklich in den Arbeitsmodus zu bringen.
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