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Gründen 25 червня 2026 р. 9 Min. Lesezeit хв. читати

Rechtsform wählen: Was Freelancer und Gründer wirklich wissen müssen

Einzelunternehmen, GbR, UG oder GmbH? Welche Rechtsform für Freelancer und Gründer die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab.

Warum die Rechtsformwahl so wichtig ist

Die Wahl der richtigen Rechtsform beeinflusst Haftung, Steuern, Außenwirkung und Verwaltungsaufwand. Wer hier zu Beginn falsch entscheidet, sitzt später in einem aufwändigen Umwandlungsprozess. Dabei ist die Entscheidung mit etwas Grundwissen gut zu treffen. Hier sind die wichtigsten Optionen für Selbstständige in Deutschland.

Das Einzelunternehmen: Einfach starten

Wer als Freelancer oder Freiberufler startet, ist automatisch Einzelunternehmer. Es gibt keine Mindesteinlage, keine Gründungskosten beim Notar, keine komplexen Gesellschaftsverträge. Einfach anmelden beim Finanzamt und loslegen. Der Nachteil: unbeschränkte Haftung mit dem gesamten Privatvermögen. Für die meisten Freelancer zu Beginn aber das richtige Modell.

GbR: Gemeinsam gründen ohne Aufwand

Wer zu zweit oder zu dritt ein Unternehmen gründet, ohne in die Kosten einer GmbH zu investieren, wählt die Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Die GbR entsteht automatisch, wenn zwei oder mehr Personen gemeinsam wirtschaftlich tätig werden. Auch hier: unbeschränkte Haftung. Und ein Gesellschaftsvertrag sollte trotz fehlendem Formzwang unbedingt schriftlich sein.

UG haftungsbeschränkt: Der günstige GmbH-Ersatz

Die Unternehmergesellschaft ist eine kleine GmbH. Gegründet werden kann sie mit einem Euro Stammkapital. Durch Pflichteinlagen in Rücklagen muss das Kapital auf 25.000 Euro angewachsen sein, bevor eine Umwandlung in eine GmbH möglich ist. Sie bietet Haftungsbeschränkung und sieht professioneller aus als ein Einzelunternehmen, verursacht aber laufende Verwaltungskosten.

GmbH: Wenn Seriosität und Schutz zählen

Die GmbH erfordert 25.000 Euro Stammkapital. Sie schützt das Privatvermögen der Gesellschafter, wirkt professionell gegenüber Großkunden und ermöglicht komplexere Gesellschafterstrukturen. Für Gründer mit Investoren oder größeren Aufträgen oft der richtige Schritt.

Welche Rechtsform für wen

Freiberufler ohne besondere Haftungsrisiken: Einzelunternehmen. Teamgründer in der Startphase: GbR. Gründer mit Haftungsrisiken aber kleinem Budget: UG. Wachsende Unternehmen mit Investoren oder Kunden aus Corporates: GmbH. Die Mitglieder bei CoworkingNRW sind bunt gemischt. Vom Einzelkämpfer bis zur kleinen GmbH ist alles dabei.

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